Hobbysportclub Berg e. V.

Wichtige Info vom Kreisvorsitzenden ! Bitte lesen.

Veröffentlicht von Administrator (admin) am 09.04.2010
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An alle Vereinsvorsitzende und Fußballobmänner des Kreises 11 Rees-Bocholt


Werte Sportkameradinnen und Sportkameraden,

in letzter Zeit haben sich in unserem Kreis leider Dinge ereignet, die mich als vom Verband bestellten Lotsen gegen Gewalt auf dem Fußballplatz und auch als Kreisvorsitzenden außerordentlich beunruhigen und empören. – Am 28.3. mußte das Spiel SV Wesel gegen SV Spellen II in der 87. Min. durch den SR Jonas Smets wegen Bedrohung seiner Person abgebrochen werden. Am 1.4. erlebte der SR Ralf Regolin beim Spiel SV Spellen II gegen 08/29 Friedrichsfeld II massive körperliche Bedrohungen. Am 5.4. wurde das Spiel PSV Lackhausen III gegen BSV Viktoria Wesel II durch den SR Helmut Simon in der 43. Min. beendet, weil er sich bedroht fühlte. Diesen Bedrohungen gingen in der Regel Beleidigungen schlimmster Art voraus. Arschloch, Blindfisch, Wichser, Spasti, Schwein, Manifettes pulierer, Korrupter etc. waren gebräuchliche Titulierungen für die Schiedsrichter aus Spieler-Betreuer und Zuschauermund.

Diese körperlichen Bedrohungen, verbalen Beleidigungen und Verunglimpfungen gegen Schiedsrichter können einfach nicht weiter hingenommen werden. Sie sind auch nicht durch Aufstiegs – und Abstiegssorgen, die jetzt viele Vereine plagen, zu entschuldigen. Hier sind geistige Fehlsteuerungen zu brandmarken, die das eigene Versagen auf die Schiedsrichter abwälzen möchte. Es wird einfach außer aller Acht gelassen, daß die Anerkennung der Schiedsrichterentscheidung durch jedermann eine elementare Fußballregel darstellt. Ob diese richtig oder falsch war, entzieht sich der Entscheidungskompetenz von Spielern, Trainern, Betreuern und Zuschauer. Nur wenn diese Gesetzlichkeit Anerkennung findet, kann Fußball weiterhin stattfinden.

 

Sie, werte Sportkameraden, tragen für die Durchsetzung dieser sportlichen Forderung in Ihren Vereinen die Verantwortung. Sie m ü s s e n Trainer, Betreuer und auch Zuschauer hindern, daß sie sich gegen Schiedsrichter so verhalten, wie oben geschildert. Wenn Sie wie ich, und davon gehe ich sicher aus, wollen, daß in unserem Kreis weiter Fußball gespielt werden kann, und das geht nur mit den Schiedsrichtern, so unterstützen Sie mich bitte in meinen Bemühungen um einen friedlichen Umgang miteinander. Ich fände es fürchterlich, wenn die Zahl der Sportgerichtsverfahren weiter zunähmen. Noch schlimmer wäre es, wenn sogar zivilrechtliche Konsequenzen immer mehr auf die Betroffenen zukämen.

 

 

 

In der Hoffnung, keine Fehlbitte geäußert zu haben, verbleibe ich

 

 

mit sportlichen Grüßen

 

Hans-Achim Peters

 

Kreisvorsitzender

 

Emmerich, 7.4.2010

Zuletzt geändert am: 09.04.2010 um 20:58

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